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Checkliste: So evaluieren Sie Software für Prozessevaluation strukturiert

25. Mai 2026
Artikel

Eine gute Software-Evaluation folgt einer klaren Logik: Zielbild, Use Cases, Datenlage, Nutzungsmodell und Wirtschaftlichkeit müssen zusammenpassen.

Julian Molitor
Gründer von Novemcore
LinkedIn Icon
Checkliste: So evaluieren Sie Software für Prozessevaluation strukturiert

Checkliste für die Auswahl von Process-Mining- und Process-Analytics-Software

Viele Software-Evaluierungen scheitern nicht an mangelnder Marktkenntnis, sondern an fehlender Struktur.

Es werden Anbietertermine vereinbart, Demos gesehen und Excel-Tabellen gepflegt – ohne dass klar ist, nach welchen Maßstäben eigentlich entschieden wird.

Eine einfache Checkliste kann diesen Prozess deutlich robuster machen.

Die Checkliste

  1. Zielsetzung klären: Welche Entscheidungen soll die Software unterstützen?
  2. Kern-Use-Cases definieren: Für welche Prozesse und Fragestellungen wird sie gebraucht?
  3. Datenlage prüfen: Welche Systeme, Felder und Ereignisse stehen tatsächlich zur Verfügung?
  4. Nutzerbild definieren: Wer arbeitet mit der Lösung – Data Team, Process Excellence, Fachbereich oder Management?
  5. Einführung bewerten: Wie hoch sind Aufwand, Abhängigkeiten und Time-to-Value?
  6. Analysefähigkeit prüfen: Welche Transparenz entsteht zu Varianten, Engpässen und Ursachen?
  7. Governance klären: Rollen, Rechte, Mandanten, Datenschutz und Betrieb
  8. Integration bewerten: Wie gut passt die Lösung in bestehende BI- und Prozesslandschaften?
  9. Wirtschaftlichkeit bewerten: Kosten, Skalierung, Betreuungsaufwand und Nutzen
  10. Pilotlogik festlegen: Wie wird die Lösung auf einem realen Use Case getestet?

Warum diese Reihenfolge wichtig ist

Die Reihenfolge verhindert, dass die Evaluation bei Features startet.

Erst wenn Zielbild und Anwendungsfall klar sind, lassen sich Datenanforderungen, Nutzerlogik und Wirtschaftlichkeit sinnvoll beurteilen.

Genau das erhöht die Vergleichbarkeit zwischen Anbietern deutlich.

Was in der Praxis oft vergessen wird

Oft werden Fachbereiche zu spät eingebunden. Dann passt die Lösung technisch, wird aber später operativ zu wenig genutzt.

Ebenso wird der Einführungsaufwand häufig unterschätzt – insbesondere, wenn Daten noch harmonisiert oder Rollen neu definiert werden müssen.

Wie aus der Checkliste ein belastbarer Auswahlprozess wird

Am sinnvollsten ist eine Kombination aus Checkliste, gewichteter Bewertungsmatrix und einem standardisierten Pilot- oder Testfall.

So wird aus einer allgemeinen Marktbetrachtung ein konkreter Entscheidungsprozess.

Wo die Software PULSE von Novemcore in dieses Bild passt

Die Software PULSE von Novemcore kann in solchen Evaluierungen vor allem dann sinnvoll sein, wenn Unternehmen einen pragmatischen, fachbereichsnahen Einstieg suchen oder Prozesswissen nicht nur aus Systemdaten, sondern auch aus strukturierten Erhebungen nutzbar machen wollen.

Fazit

Eine strukturierte Software-Evaluation reduziert Risiko, spart Zeit und verbessert die Qualität der Entscheidung.

Gute Auswahlprozesse entstehen nicht aus mehr Anbietern, sondern aus besseren Kriterien.

Call to Action

Sie möchten Software für Prozessevaluation fundiert vergleichen? Dann lohnt sich eine Checkliste, die fachliche, technische und wirtschaftliche Perspektiven konsequent verbindet.

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Checkliste: So evaluieren Sie Software für Prozessevaluation strukturiert

25. Mai 2026
Artikel
Checkliste: So evaluieren Sie Software für Prozessevaluation strukturiert

Eine gute Software-Evaluation folgt einer klaren Logik: Zielbild, Use Cases, Datenlage, Nutzungsmodell und Wirtschaftlichkeit müssen zusammenpassen.

Checkliste für die Auswahl von Process-Mining- und Process-Analytics-Software

Viele Software-Evaluierungen scheitern nicht an mangelnder Marktkenntnis, sondern an fehlender Struktur.

Es werden Anbietertermine vereinbart, Demos gesehen und Excel-Tabellen gepflegt – ohne dass klar ist, nach welchen Maßstäben eigentlich entschieden wird.

Eine einfache Checkliste kann diesen Prozess deutlich robuster machen.

Die Checkliste

  1. Zielsetzung klären: Welche Entscheidungen soll die Software unterstützen?
  2. Kern-Use-Cases definieren: Für welche Prozesse und Fragestellungen wird sie gebraucht?
  3. Datenlage prüfen: Welche Systeme, Felder und Ereignisse stehen tatsächlich zur Verfügung?
  4. Nutzerbild definieren: Wer arbeitet mit der Lösung – Data Team, Process Excellence, Fachbereich oder Management?
  5. Einführung bewerten: Wie hoch sind Aufwand, Abhängigkeiten und Time-to-Value?
  6. Analysefähigkeit prüfen: Welche Transparenz entsteht zu Varianten, Engpässen und Ursachen?
  7. Governance klären: Rollen, Rechte, Mandanten, Datenschutz und Betrieb
  8. Integration bewerten: Wie gut passt die Lösung in bestehende BI- und Prozesslandschaften?
  9. Wirtschaftlichkeit bewerten: Kosten, Skalierung, Betreuungsaufwand und Nutzen
  10. Pilotlogik festlegen: Wie wird die Lösung auf einem realen Use Case getestet?

Warum diese Reihenfolge wichtig ist

Die Reihenfolge verhindert, dass die Evaluation bei Features startet.

Erst wenn Zielbild und Anwendungsfall klar sind, lassen sich Datenanforderungen, Nutzerlogik und Wirtschaftlichkeit sinnvoll beurteilen.

Genau das erhöht die Vergleichbarkeit zwischen Anbietern deutlich.

Was in der Praxis oft vergessen wird

Oft werden Fachbereiche zu spät eingebunden. Dann passt die Lösung technisch, wird aber später operativ zu wenig genutzt.

Ebenso wird der Einführungsaufwand häufig unterschätzt – insbesondere, wenn Daten noch harmonisiert oder Rollen neu definiert werden müssen.

Wie aus der Checkliste ein belastbarer Auswahlprozess wird

Am sinnvollsten ist eine Kombination aus Checkliste, gewichteter Bewertungsmatrix und einem standardisierten Pilot- oder Testfall.

So wird aus einer allgemeinen Marktbetrachtung ein konkreter Entscheidungsprozess.

Wo die Software PULSE von Novemcore in dieses Bild passt

Die Software PULSE von Novemcore kann in solchen Evaluierungen vor allem dann sinnvoll sein, wenn Unternehmen einen pragmatischen, fachbereichsnahen Einstieg suchen oder Prozesswissen nicht nur aus Systemdaten, sondern auch aus strukturierten Erhebungen nutzbar machen wollen.

Fazit

Eine strukturierte Software-Evaluation reduziert Risiko, spart Zeit und verbessert die Qualität der Entscheidung.

Gute Auswahlprozesse entstehen nicht aus mehr Anbietern, sondern aus besseren Kriterien.

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