Webinar
Prozesseffizienz in Banken neu denken

Prozesseffizienz in Banken neu denken – von Prüfungssicherheit zu messbarer Produktivität

Datum:
23.01.2026
Zeit:
14:00 - 15:00 Uhr
Ort:
Online
Webinar

Wir zeigen, warum „prüfungssicher“ in Banken häufig nicht „effizient“ bedeutet – und wie datengetriebene Prozessintelligenz Transparenz schafft, Potenziale priorisiert und Umsetzung messbar macht. Im Webinar haben wir live demonstriert, wie PULSE Prozesse schnell und konsistent erhebt, analysiert und daraus einen faktenbasierten Maßnahmen-Backlog inkl. KPI-Tracking ableitet.

Banken stehen unter doppeltem Druck: steigende regulatorische Anforderungen, Dokumentationspflichten und IT-Aufwände treffen auf Fachkräftemangel und anhaltenden Kostendruck. In vielen Häusern führt das zu einer „120%-Absicherungsmentalität“: Einzelfallprüfungen, Mehrfachkontrollen, redundante Dokumentationen – alles prüfungssicher, aber häufig nicht schlank oder priorisierbar. Im Webinar haben wir anhand typischer Muster gezeigt, wo Effizienzprogramme oft ins Stocken geraten: weil die Prozessrealität unklar ist (Schattenprozesse), Daten über verschiedene Systeme verteilt sind, und Verbesserungsinitiativen ohne belastbare Faktengrundlage nicht sauber priorisiert werden.

Warum klassische Prozesserhebung an Grenzen stößt
Der klassische Weg über Workshops, Interviews und Excel-Fragebögen ist möglich – aber teuer, langsam und schwer skalierbar. Termin- und Vorbereitungsaufwand, inkonsistente Interviewstile, fehlende Vergleichbarkeit und eine häufig einmalige „Snapshot“-Sicht führen dazu, dass Maßnahmenableitung und Umsetzungscontrolling überproportional viel Zeit kosten. Gleichzeitig entsteht eine Lücke zwischen Prozessdokumentation und gelebter Realität: Rückfragen per Telefon/E-Mail, Medienbrüche zwischen Online-Portal und Legacy-Systemen oder nicht dokumentierte Tool-Nutzung („Schatten-IT“) bleiben unsichtbar – und damit auch die Hebel.

Von der Erhebung zur messbaren Wirkung: Datengetriebene Prozessintelligenz mit PULSE
Im Webinar haben wir gezeigt, wie PULSE diese Lücken schließt – entlang eines durchgängigen Vorgehens:

1) Konsistente Prozesserhebung – ohne manuellen Overhead
Statt starrer Formulare nutzt PULSE einen KI-gestützten Interview-Agenten, der wie ein Chat funktioniert. Der Agent stellt strukturierte Fragen, fragt intelligent nach (z. B. bei unklaren Antworten oder Widersprüchen) und sorgt für konsistente Erhebungen über viele Beteiligte hinweg. So kann eine breite Vollerhebung (z. B. 25, 50 oder 100+ Teilnehmende) durchgeführt werden, ohne dass der organisatorische Aufwand proportional wächst.

2) Schnelle Analyse der Prozessrealität – inklusive Varianten, Schleifen und Pain Points
Auf Basis der Interviewdaten lassen sich End-to-End-Prozesse in kurzer Zeit verdichten: Prozessschritte, Rollen, genutzte Systeme sowie typische Schwachstellen wie Rework, Rückläufe oder fehlende Daten werden transparent. In der Demo haben wir beispielhafte Auswertungen gezeigt, u. a. eine Zeit-/Kapazitätssicht pro Prozessschritt (Aufwände, Durchlaufzeiten, FTE-Anteile) sowie Potenzialbewertungen zur Standardisierung und Automatisierung (Potenzial vs. heutige Nutzung).

3) Maßnahmenableitung und Priorisierung – statt Projektflut
Aus den Erkenntnissen erzeugt PULSE einen strukturierten Maßnahmenkatalog je Prozessschritt, inklusive Einschätzung von Wirkung und Komplexität. Das unterstützt eine klare Roadmap-Logik: kurzfristige „Quick Wins“ (z. B. Definitionen, Rollen- und Statusharmonisierung) vs. mittelfristige Maßnahmen (z. B. Statusmodelle, System-/Dokumentationsanpassungen). Entscheidend: Nicht jede Idee wird „Programm“ – sondern Maßnahmen werden faktenbasiert priorisiert.

4) KPI- und Umsetzungstracking – Wirkung nachhalten
Effizienz entsteht nicht durch eine einmalige Erhebung. Deshalb haben wir gezeigt, wie wiederkehrende Nacherhebungen und konsistente Auswertungen genutzt werden können, um Umsetzung, Fortschritt und Wirkung zu steuern – inklusive Executive Summary, Ampellogik und KPI-Set je Maßnahme. So wird aus Prozessarbeit ein kontinuierlicher Steuerungsmechanismus.

Zentrale Themen aus der Diskussion

  • Prüfungssicherheit vs. Effizienz: Vier-Augen-Prinzip und Governance bleiben erhalten – aber Doppelarbeit, Mehrfachkontrollen und Übererfüllung lassen sich sichtbar machen und gezielt reduzieren.
  • Schattenprozesse & Schatten-IT: Nicht dokumentierte Workarounds (Telefon/E-Mail), Medienbrüche oder unklare Tool-Nutzung sind häufige Ursachen für Intransparenz und Risiken.
  • KI-Use-Cases sinnvoll vorbereiten: KI-Einsatz braucht Prozessklarheit (Wer macht was, wo liegen Daten, wo braucht es „Human-in-the-loop“). Prozessintelligenz ist damit eine zentrale Vorarbeit für skalierbare KI-Use-Cases.

Der Weg in die Praxis
Zum Abschluss haben wir ein pragmatisches Vorgehen skizziert: Auswahl der Kernprozesse mit hohem Hebel (Häufigkeit/Komplexität), strukturierte Vorbereitung des Interviewleitfadens, breite Erhebung, schnelle Analyse und anschließend Maßnahmen- und KPI-Backlog. Der gesamte Zyklus ist typischerweise in wenigen Wochen realisierbar – mit deutlich geringerem Aufwand als klassische Prozessprogramme.

Q&A – Häufige Fragen aus dem Webinar

  1. Worin liegt der Unterschied zu Excel-Fragebögen oder klassischen Tools?
    PULSE kombiniert konsistente, KI-gestützte Nachfragen mit sofortiger, strukturierter Analyse und Maßnahmenableitung. Damit sinkt manueller Auswertungsaufwand massiv, bei gleichzeitig höherer Vergleichbarkeit und Detailtiefe.
  2. Kann PULSE für KI-Use-Cases genutzt werden?
    Ja. Über gezielte Erhebungen lassen sich KI-Potenziale identifizieren und strukturieren. Gleichzeitig unterstützt Prozessklarheit dabei, regulatorische Anforderungen an Nachvollziehbarkeit (inkl. menschlicher Kontrollinstanz) sauber umzusetzen.
  3. Wie bleiben wiederkehrende Analysen konsistent?
    Durch gleichbleibende Prompts, standardisierte Analyse-Templates und eine systemseitig einheitliche Darstellung. Einzelne Formulierungen in Zusammenfassungen können variieren, die Struktur und Kernauswertungen bleiben stabil.
  4. Wie wird sichergestellt, dass Ergebnisse belastbar sind?
    Die Auswertung ist an konkrete Interviewaussagen rückführbar (Zuordnung Ergebnis ↔ Aussage). Maßnahmenentscheidungen und Priorisierung erfolgen anschließend bewusst durch Verantwortliche – auf Basis der transparenten Faktengrundlage.
  5. Wie geht es nach dem Webinar weiter?
    Teilnehmende erhalten Präsentation und Aufzeichnung. Für eine Vertiefung bieten wir eine individuelle Demo an – gerne entlang eines ausgewählten Kernprozesses aus Ihrem Haus.
Julian Molitor
Gründer von Novemcore
Dr. Jürgen Schulte
Beratung im Bankenumfeld
Webinar

Prozesseffizienz in Banken neu denken – von Prüfungssicherheit zu messbarer Produktivität

Wir zeigen, warum „prüfungssicher“ in Banken häufig nicht „effizient“ bedeutet – und wie datengetriebene Prozessintelligenz Transparenz schafft, Potenziale priorisiert und Umsetzung messbar macht. Im Webinar haben wir live demonstriert, wie PULSE Prozesse schnell und konsistent erhebt, analysiert und daraus einen faktenbasierten Maßnahmen-Backlog inkl. KPI-Tracking ableitet.

Banken stehen unter doppeltem Druck: steigende regulatorische Anforderungen, Dokumentationspflichten und IT-Aufwände treffen auf Fachkräftemangel und anhaltenden Kostendruck. In vielen Häusern führt das zu einer „120%-Absicherungsmentalität“: Einzelfallprüfungen, Mehrfachkontrollen, redundante Dokumentationen – alles prüfungssicher, aber häufig nicht schlank oder priorisierbar. Im Webinar haben wir anhand typischer Muster gezeigt, wo Effizienzprogramme oft ins Stocken geraten: weil die Prozessrealität unklar ist (Schattenprozesse), Daten über verschiedene Systeme verteilt sind, und Verbesserungsinitiativen ohne belastbare Faktengrundlage nicht sauber priorisiert werden.

Warum klassische Prozesserhebung an Grenzen stößt
Der klassische Weg über Workshops, Interviews und Excel-Fragebögen ist möglich – aber teuer, langsam und schwer skalierbar. Termin- und Vorbereitungsaufwand, inkonsistente Interviewstile, fehlende Vergleichbarkeit und eine häufig einmalige „Snapshot“-Sicht führen dazu, dass Maßnahmenableitung und Umsetzungscontrolling überproportional viel Zeit kosten. Gleichzeitig entsteht eine Lücke zwischen Prozessdokumentation und gelebter Realität: Rückfragen per Telefon/E-Mail, Medienbrüche zwischen Online-Portal und Legacy-Systemen oder nicht dokumentierte Tool-Nutzung („Schatten-IT“) bleiben unsichtbar – und damit auch die Hebel.

Von der Erhebung zur messbaren Wirkung: Datengetriebene Prozessintelligenz mit PULSE
Im Webinar haben wir gezeigt, wie PULSE diese Lücken schließt – entlang eines durchgängigen Vorgehens:

1) Konsistente Prozesserhebung – ohne manuellen Overhead
Statt starrer Formulare nutzt PULSE einen KI-gestützten Interview-Agenten, der wie ein Chat funktioniert. Der Agent stellt strukturierte Fragen, fragt intelligent nach (z. B. bei unklaren Antworten oder Widersprüchen) und sorgt für konsistente Erhebungen über viele Beteiligte hinweg. So kann eine breite Vollerhebung (z. B. 25, 50 oder 100+ Teilnehmende) durchgeführt werden, ohne dass der organisatorische Aufwand proportional wächst.

2) Schnelle Analyse der Prozessrealität – inklusive Varianten, Schleifen und Pain Points
Auf Basis der Interviewdaten lassen sich End-to-End-Prozesse in kurzer Zeit verdichten: Prozessschritte, Rollen, genutzte Systeme sowie typische Schwachstellen wie Rework, Rückläufe oder fehlende Daten werden transparent. In der Demo haben wir beispielhafte Auswertungen gezeigt, u. a. eine Zeit-/Kapazitätssicht pro Prozessschritt (Aufwände, Durchlaufzeiten, FTE-Anteile) sowie Potenzialbewertungen zur Standardisierung und Automatisierung (Potenzial vs. heutige Nutzung).

3) Maßnahmenableitung und Priorisierung – statt Projektflut
Aus den Erkenntnissen erzeugt PULSE einen strukturierten Maßnahmenkatalog je Prozessschritt, inklusive Einschätzung von Wirkung und Komplexität. Das unterstützt eine klare Roadmap-Logik: kurzfristige „Quick Wins“ (z. B. Definitionen, Rollen- und Statusharmonisierung) vs. mittelfristige Maßnahmen (z. B. Statusmodelle, System-/Dokumentationsanpassungen). Entscheidend: Nicht jede Idee wird „Programm“ – sondern Maßnahmen werden faktenbasiert priorisiert.

4) KPI- und Umsetzungstracking – Wirkung nachhalten
Effizienz entsteht nicht durch eine einmalige Erhebung. Deshalb haben wir gezeigt, wie wiederkehrende Nacherhebungen und konsistente Auswertungen genutzt werden können, um Umsetzung, Fortschritt und Wirkung zu steuern – inklusive Executive Summary, Ampellogik und KPI-Set je Maßnahme. So wird aus Prozessarbeit ein kontinuierlicher Steuerungsmechanismus.

Zentrale Themen aus der Diskussion

  • Prüfungssicherheit vs. Effizienz: Vier-Augen-Prinzip und Governance bleiben erhalten – aber Doppelarbeit, Mehrfachkontrollen und Übererfüllung lassen sich sichtbar machen und gezielt reduzieren.
  • Schattenprozesse & Schatten-IT: Nicht dokumentierte Workarounds (Telefon/E-Mail), Medienbrüche oder unklare Tool-Nutzung sind häufige Ursachen für Intransparenz und Risiken.
  • KI-Use-Cases sinnvoll vorbereiten: KI-Einsatz braucht Prozessklarheit (Wer macht was, wo liegen Daten, wo braucht es „Human-in-the-loop“). Prozessintelligenz ist damit eine zentrale Vorarbeit für skalierbare KI-Use-Cases.

Der Weg in die Praxis
Zum Abschluss haben wir ein pragmatisches Vorgehen skizziert: Auswahl der Kernprozesse mit hohem Hebel (Häufigkeit/Komplexität), strukturierte Vorbereitung des Interviewleitfadens, breite Erhebung, schnelle Analyse und anschließend Maßnahmen- und KPI-Backlog. Der gesamte Zyklus ist typischerweise in wenigen Wochen realisierbar – mit deutlich geringerem Aufwand als klassische Prozessprogramme.

Q&A – Häufige Fragen aus dem Webinar

  1. Worin liegt der Unterschied zu Excel-Fragebögen oder klassischen Tools?
    PULSE kombiniert konsistente, KI-gestützte Nachfragen mit sofortiger, strukturierter Analyse und Maßnahmenableitung. Damit sinkt manueller Auswertungsaufwand massiv, bei gleichzeitig höherer Vergleichbarkeit und Detailtiefe.
  2. Kann PULSE für KI-Use-Cases genutzt werden?
    Ja. Über gezielte Erhebungen lassen sich KI-Potenziale identifizieren und strukturieren. Gleichzeitig unterstützt Prozessklarheit dabei, regulatorische Anforderungen an Nachvollziehbarkeit (inkl. menschlicher Kontrollinstanz) sauber umzusetzen.
  3. Wie bleiben wiederkehrende Analysen konsistent?
    Durch gleichbleibende Prompts, standardisierte Analyse-Templates und eine systemseitig einheitliche Darstellung. Einzelne Formulierungen in Zusammenfassungen können variieren, die Struktur und Kernauswertungen bleiben stabil.
  4. Wie wird sichergestellt, dass Ergebnisse belastbar sind?
    Die Auswertung ist an konkrete Interviewaussagen rückführbar (Zuordnung Ergebnis ↔ Aussage). Maßnahmenentscheidungen und Priorisierung erfolgen anschließend bewusst durch Verantwortliche – auf Basis der transparenten Faktengrundlage.
  5. Wie geht es nach dem Webinar weiter?
    Teilnehmende erhalten Präsentation und Aufzeichnung. Für eine Vertiefung bieten wir eine individuelle Demo an – gerne entlang eines ausgewählten Kernprozesses aus Ihrem Haus.